Leinwand Tipps

Reflektion: Mattweiss ist die universal reflektion für Präsentationsanforderung in normal beleuchteten Räumen. Zur Nutzung in hellen Räumen gibt es 2 'Lösungen: Die preiswerte: Sie wählen eine Leinwand mit moderatem Gain 1,5 bis 2,0: Das Licht wird in Vorzugsrichtung reflektiert. jedes 'Licht ist gleichberechtigt.Somit ist das Licht vom Beamer Vorzugsrichtung "zurück" zu den Zuschauern. Störenden seitliches Licht (Fensterreihe) wird in dessen Vorzugsrichtung reflektiert, doch ..da sitzen keine Zuschauer. Somit findet eine Art Lichtfilterung statt. Kleiner Nachteil : die Lichtbündelung des Blickwinkels. Somit nicht geeignet für breite Räume in denen die Zuschauer weit vorne Sitzen.

Die aufwändige: Spezielle Oberflächen, wie die Supernova haben einen bis zu 10 mal höheren Kontrast. Die ideale Lösung für hohe Raumhelligkeit.

Für Heimkino ist ein eher geringer Gain , also etwa 0,8 ideal. Auch hier wiederum geht es um den Kontrast: nicht Weiss , das ist bei Heimkinobeamern mit 1500 und mehr Ansi Lumen kein Problem mehr darstellt, sondern der "Feind" sind die weissen Wände ihres Wohnzimmers. Ideal wäre, wenn diese Schwarz gestrichen wären, ebenso die Decke schwarz. Denke, das ist jedoch nicht erwünscht ;-)

Was passiert: Die Fremdlchtquelle ist der Beamer, oder genauer: die Leinwand reflektiert das Licht des Beamers nach allen Seiten, auch zur Decke, den Wänden, Da diese jedoch meist hell sind, reflektieren diese wiederum dieses Fremdlicht diffus in den Raum somit ist der Raum sowie auf die Leinwand zurück. Dadurch ist der Raum mit einer Art Restlicht erfüllt, der den perfekten Filmgenuss stört. Eine dunkle Leinwand mit Gain 0,8 reflektiert das Fremdlicht definitiv schlechter. Idealerweise mit einer "vorsichtigen" vorzugsrichtung kombiniert. Beispielsweise das Procolor Tuch "High Contrast" ist da eine sehr gute Lösung.

Schwarzer Rand bei Heimkino

die schwarze Begrenzungsfläche führt dazu, daß die Leinwand einfach edler aussieht. Die schwarze Begrenzungsfläche für Heimkino wirkt bei Projektion in hellen Räumen sehr gut

Brandverhalten

Speziell in öfentlichen Räumen muss die Leinwand den Brandschutz - Bestimmungen B1: Schwerentflammbar entsprechen

Tuchqualitäten

Tuchqualität: Viele Kriterien spielen hier eine Rolle, die Sie auf den ersten Blick nicht erkennen. Zuerst einmal eine banale Preisbetrachtung: Sicher kennen Sie den Spruch: alle kochen nur mit Wasser... Gerade bei den Leinwänden gibt es sehr hohe Preisunterschiede. Da der Lohnkostenanteil bei der Produktion von Standardleinwänden nicht sehr hoch ist, spielt es nicht eine so große Rolle ob "made in China" , "made in EU" oder "made in Germany". ..das was der Lohnanteil spart, kosten die Transportkosten (auch in Containern).

Unterstellt, alle Hersteller dieser Welt möchten (und müssen!) Geld verdienen ist auch dieser Anteil fixiert und überschaubar, handelt es sich doch um einen "hart umkämpften Markt mit hohem Konkurrenzdruck" .

Der Rest sind ganz banal Materialkosten: (und somit Materialqualität)

Angefangen von der Tuchqualität (Laminat, Altersbeständigkeit, Kunststoffmischung, Gesundheitsvertäglichkeit, Vergilbungsneigung, Versprödung, Ausbleichen, Reversibel auf Druckstellen [staubkörner]) über die Mechanik (Dicke der Welle,Material und Materialstärke, Art der Fixage des Leinwandtuches auf der Welle , die Beschwerungsstange) entscheiden Sie somit die Qualität die bei Ihnen dann als fertige Leinwand hängt

Naht im Tuch

Tuch wird nur in bestimmten Breiten produziert, ergo ist ab einer bestimmten Größe zwangsläufig eine Naht im Tuch, abhängig vom verwendeten Material. Bei etwa 500cm Tuchbreite ist mit "nahtlos" endgültig Schluß

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