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Kauftipps Heimkinoeinsatz
Heimkino Beamer
Video-Bild-Qualität
Prinzipiell ist jeder datentaugliche Projektor auch ein Videobeamer. Doch das wäre wiederum "zu einfach". Das Breitbildformat fordert geradezu die WXGA - FULLHD Auflösung der 16:9 Projektor. Optimal ist somit die Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Beim Kontrastumfang sollte beim Heimkino Beamer nicht gespart werden. Wobei die Angaben der Hersteller von renommierten Testzeitschriften ad Adsurdum geführt werden. Korrekt ist jedoch : möglichst hohes Kontrastverhältnis UND eine gute, lineare Kontrastkurve. Denn.. was nützt ein hoher Kontrast wenn das Gerät speziell im dunklen Bereich von 0% bis 10% einfach "zusülzt" und keine Helligkeitänderung auf dem Bildschirm darstellt?
RGB- YUV Eingang / Y-C Analog:
Um Video mit einer (Kabel)Leitung farbig darstellen zu können, benötigt man eine "Codiertechnik". Unser Farbsystem PAL verwendet unter anderem eine Verschachtelung der Farbe (C=Chroma) mit dem Helligkeitssysytem (Y=Lumininance). Außerdem wird als Referenz ein Farbhilfsträger (4,43 MHZ) übertragen. Alles auf ist in einer Leitung ineinander verschachtelt. Daraus resultiert die mangelnde Auflösung und die mangelnde Farbreinheit. Deshalb gibt es seit einiger Zeit YC-SVHS und RGB-Technik. Bei Y-C wird die Farbe getrennt von Helligkeitswert übertragen, beim RGB Kabel wird jede Farbe extra übertragen, es gibt 3,4,5 adrige Technik (Sync-Signal). Damit der Projektor über den PC Eingang (RGB-Buchse) Videomässig angesteuert werden kann, muß diese 15kHz tauglich sein ("alte" CGA-Auflösung). Manche Zuspieler im Videobereich (DVD-Player) verfügen über einen RGB-Ausgang: Auf der Buchse wird R-G-B (Rot Blau Grün) ausgegeben. Ist Ihr Projektor nun mit einem videotauglichen RGB-Eingang (PC-Anschluß) ausgestattet, so erzielen Sie eine deutliche Qualitätsverbesserung gegenüber der "normalen" Videoleitung. Ebenso sehr gut, und -fast- immer vorhanden ist der YC-Ausgang. (auch S-VHS) Mittels eines 4poligen "Hosiden-Kabels" wird hier das Bild übertragen. Die YUV-Technik ist gleichwertig mit RBG es wird nur Y(Helligkeit), und R-Y und B-Y (U und V) übertragen. Da R+B+G=Y ergibt lässt sich somit durch einfaches addieren und subtrahieren RGB errechnen. Das Sync Signal liegt auf dem Y, somit ist wieder alles da. Vorteil ist daß es keinerlei Sync Fragen / Probleme gibt wie bei RGB leider "üblich"
HDMI - DVI Schnittstelle mit HDCP :
Hochauflösende Signale werden über die digitale HDMI oder PCI Schnittstelle transportiert. Vorteil ist, daß keine Wandlung des Signales mehr stattfindet. Somit entstehen auch keinerlei Verfälschungen, Verluste. Der Grund der neuen Technologie ist die verlustfreie Übertragung des Signals ( bzw. der Bildabriss wenn das Signal zu viele Fehler aufgrund zu langer Kabel enthält - sowie ganz klar der Kopierschutz HDCP. Das gilt sowohl für HDTV ( hochauflösendes Fernsehen) als auch für HD- DVD`s Analog (nicht kopiergeschützt) wird nur in Standard Auflösung gesendet und die hohe Auflösung nur mit Kopierschutz versehen zu nutzen. Somit ergibt sich die zwingende Notwendigkeit der vorhandenen Digitalen Schnittstelle mit Kopierschutz erkennung. Das kann die DVI Schnittstelle oder die HDMI Schnittstelle. Der Unterschied DVI zu HDMI bersteht darin, daß bei HDMI in einem "Kombistecker" zusätzlich zum Bild der Ton mitübertragen wird. Beim Beamer ist der Ton sicherlich "überflüssig" , beim Plasma / LCD meist auch. Der Ton gehört zur Dolb - Digital Receiver , zum digitalen Soundprojektor. Kritsch wird die HDMI Technologie durch zu lange Kabel oder aber der vielen Restriktionen bei der Signalverrteilung, die von Gerät zu Gerät unterschiedlich sind.
Deckenmontierbarkeit:
Dafür benötigt der Projektor die horizontale und die vertikale Bildumkehr, das Bild würde sonst auf dem Kopf stehen. Achten Sie bitte darauf, daß fast alle Projektoren asymmetrisch abstrahlen, also, je nach Hersteller etwa 10:1 aus der Mittelachse. Es wird also 9/10 nach oben und nur 1/10 nach unten projiziert. Gut ist hier ein optische Lens Shift. Bei DLP Beamern gibt es 2 Konstruktionstechniken, davon ist abhängig wie groß der Offset ist, also wie "steil" der Beamer projiziert.
Auflösung:
Für TV Auflösung reicht momenatan 720p . Aber , eher statischer Content wird auch in 1080i übertragen. Seitens der Filmindustrie fällt die Antwort sehr sehr klar aus . Das Maß der Dinge ist 1920x1080. Dazu gehört jedoch auch ein exzellentes Objektiv
Lichtleistung:
Im Videobereich ist die Helligkeit des Projektors erst mal unwichtig. Um auf der weißen Leinwand schwarz zu erzielen, muß es im Raum "rabenschwarz" dunkel sein. Dann muß der Projektor "schwarz" machen können. Beim LCD Panel gar nicht so einfach, da hier nicht das Licht einfach "fehlt",sondern "gefiltert" wird. Der DLP-Projektor war hier im Vorteil, da er mittels Spiegelchen entweder Licht ... oder kein Licht "produziert". Inzwischen Sie die LCD Beamer erwachsen geworden, Kontrastumfang von nahezu 200.000 zu 1 sind möglich. Das ist definitv ausreichend und "genug"
Eine Lichtleistung von etwa 1600 bis 1800 Ansi Lumen reicht für eine 3meter breite Leinwand sehr gut aus.
Kontrastumfang:
Der Unterschied ziwchen der schwärzesten Stelle im Bild und der hellsten. Der Tricxk für derartig hohe Kontrastwerte liegt im erzielbaren schwarz, das abgrundtief ausfällt. Beachten Sie aber bitte daß der Raum , wenn eine Wände / Decke weiss ist wiederum einiges der hellen stellen im Bild ( auf der Leinwand) zu den Wänden / Decke abgestrahlt wird und dann zurückgeworfen. Da machen graue Leinwande mit Gainwertten von 0,8 zu 1 bzw. hochwerttige Materialien die seitlich eintreffendes Licht "ignorieren", richtig Sinn. ( Supernova)
Geräuschentwicklung:
Gerade der Heimkinoeinsatz fordert leise Geräte. Als leise kann man kleiner 27/28dB bezeichnen. Sehr wichtig ist auch der Frequenzgang des Lüfters. Einen hohen Ton empfindet man subjektiv um ein vielfaches störender als einen tiefen, sodaß ein "reines dB vergleichen" nicht immer die real empfundene Lautstärke widerspiegelt. Lüftergeräusch und Luftstrom zusammen ergeben das Frequenzspektrum. Das ist entscheidend für die "gehörte Lautstärke" Gute / Sehr gute werte sind unter kleiner gleich 22dB, da ist vom Beamer einfach nichts / kaum etwas zu hören.
Farben:
Viele Projektoren haben Probleme mit Rot. Das ist "normal" und kann mit den Farbreglern, die das Gerät haben sollte, korrigiert werden können. Wichtig ist, was das Gerät bei geringer Helligkeit macht. Da sollte die Farbkurve der 3 Grundfarben übereinstimmen, andernfalls sind dunkle Aufnahmen stichtig Im Datenbereich fällt das überhaupt nicht auf (wer präsentiert schon dunkle Tabellen... -:), bei Videowiedergabe ist dieses Kriterium wichtig. Wichtig ist auch das Detail, daß einige DLP Projektoren -je nach Konstruktionsprinzip- Probleme mit den Farben haben. Bestimmte Farben (Gelbton, Rotton) kommen verfälscht an. Hier hilft nur : Ansehen, Testen
Standby:
Sollten Sie Ihren Projektor an die Decke montieren,so sollten Sie auf eine Standby Schaltung achten (mit der Fernbedienung) Die Stromaufnahme im Stand By Betrieb sollte möglichst niedrig sein, also 10Watt oder gar mehr ist beispielsweise zu hoch!
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