Anschlußtechnik Wand und Bodenfelder

Montieren Sie einen Beamer an der Decke, so ergibt sich zwangsläufig das Problem der Verkabelung. WLAN Beamer sind keine Lösung, da Sie zum einen keine hohen Datenraten ermöglichen, ergo bewegte Bilder recht schnell ruckeln sowie die Datenmenge von hohen Auflösungen auch als statischer Content problematisch ist. Zum anderen will nicht jeder ein sicherheitstechnisch potentiell unsicheres drahtloses Netz.

Hier möchte ich die Anschlußseite betrachten: Das verlegte Kabel kommt entweder aus der Wand, in einem Kabelkanal oder im Boden an. Entweder lassen Sie es mehr oder weniger schön hängen oder montieren ein Anschlußfeld, eine Anschlußplatte. Hier bieten wir aus eigener Fertigung individuell angepasste Anschlußfelder an.

Berücksichtigen Sie bitte auch die Bedienung: Eine Taste neben dem Signal Eingang, um den Beamer auf diesen Eingang umzuschalten, sowie leicht erreichbar ein kleines Tastenfeld: 2 Tasten um die Lautstärker zu regeln ... 1 Taste zum Ein/ Ausschalten und 1-2 Zusatztasten für "Bildmute" und "Autoadjust" ... fertig ist die perfekte, einfache Bedienung.

Strom: Eigentlich mag es kein Beamer oder besser keine Beamerlampe, wenn Sie den Strom hart abschalten. Eine Nachlaufzeit sollte sein. Alternativ können Sie aber auch den Beamer in`s Standby schalten, dann ist er an der Decke dauernd unter Strom. (Sicherheit / Stromverbrauch)

Kabel: hier gibt es, bei analogem wie digitalem Kabel (Analog: VGA und Video) schon sehr große Unterschiede, den Sie bei Analog ab einer bestimmten Kabellänge, Meter für Meter als Qualitätsverschlechterung sehen.

Beim digitalen Kabel (DVI HDMI) sehen Sie nur perfekte Bildqualität obwohl auch hier die Fehler im Signal mit steigender Kabellänge zunehmen. Ab einem bestimmten Punkt, sind die Probleme pötzlich um so schlimmer sichtbar:

Wenn die Menge der Fehler zu groß wird, bei bewegten Bildern früher als bei statischen Bildern, verpixelt es, und bleibt schliesslich ganz stehen.

Ideal bei analoger Signalverlegung ist ein 75 Ohm Kabel für jede Signalleitung. Bei VGA also mindestens 3. (RGB) Normal nimmt man jedoch 5 Leitungen (RGBHV). Die H und die V Leitung ist das Sync Signal, der über einfachere Leitung transportiert werden könnte.

Viele preiswerte VGA Leitungen haben zwar abgeschirmte Leitungen für die signalführenden R_G_B Leitungen, die jedoch keine 75Ohm Impedanz haben. Dadurch gibt es sachon von Haus aus Anpassungsprobleme und damit viel stärkere Bildqualitätsprobleme.

Hersteller wie TLS oder Kindermann haben pfiffige Lösungen, der einzuziehende Stecker ist gar nicht vorhanden, sondern eine Einzughilfe, der Stecker wird dann auf das durchgezogene Ende einfach aufgeschraubt/ aufgesteckt ..

Bilder hierzu: Kindermann: Einzugöse / Gegenstück / VGA DVI Adapter

TLS : VGA Einzughilfe und Crimpstecker

Oehlbach: Selbstkonfektion des HDMI Kabels

Kindermann TLS Oehlbach
 
     

 

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